Blumen auf Fensterbank

Pädagogisches Konzept

Das Konzept (PDF Download) spiegelt den aktuellen Entwicklungsstand unserer Gedanken und Wünsche wider. Es wird mit allen Mitwirkenden kontinuierlich weiterentwickelt und ausgebaut.

Soziales Lernen

Die Fähigkeit mit anderen Menschen umzugehen lernen die Kinder u.a. auch im Kontakt mit ihrer festen, altersgemischten Gruppe. Die Zwerge erfahren –mit soviel Unterstützung wie nötig – beispielsweise die Bedeutung von Rücksichtnahme auf andere oder das Lösen von Konflikten. Zudem soll die Selbständigkeit unterstützt werden sowie das Selbstbewusstsein unserer Kinder gestärkt werden.

Sprache

Die Sprache des Kindes entwickelt sich langsam und in einer bestimmten Abfolge – wie eine kleine Pflanze, die zum Baum wird:

Diskussion unter Kindern„Die Wurzeln symbolisieren zugrunde liegende Entwicklungsprozesse, die das Kind durchlaufen muss, damit es überhaupt fähig wird, die Sprache zu erwerben und anzuwenden. Sprachverständnis und Sprechfreude sind notwendig, damit die Sprache (Äste und Zweige der Krone) sich ausdifferenzieren kann.

Liebevolle Wärme u. Akzeptanz seiner Bezugspersonen, Geborgenheit und Schutz, Sicherheit und Fürsorge sind für das Kind wie Licht und Wärme für den Baum. Eltern und KindergartenpädagogenInnen können durch die Art, wie sie mit dem Kind reden, die Sprachentwicklung „gießen“, sie anregen und fördern“. (Sprachbaum von Wendtland)

In diesem Bewusstsein unterstützt unser Erzieherteam die Zwerge durch korrekte Sprachvorbilder, freies Erzählen, Sprachspiele, Geschichten, Puppen- und Rollenspiele, Rituale, Kinderreime, Fingerspiele oder rhythmische Übungen das gesunde Wachstum der Pflänzchen.

Motorik

Tunnelspiel

Auch die tägliche Bewegung ist den Kindern ein Grundbedürfnis. Das Bereitstellen von vielfältigen Angeboten und attraktiven Anregungen – wie Turnangeboten im Freien (z.B. Klettern, Ballspiele, Balancieren etc.) bietet den Kindern die Möglichkeit, entwicklungsgerecht ihre Bewegungsräume zu erkunden.

Feinmotorische Fähigkeiten hängen eng mit der grobmotorischen Entwicklung zusammen. Die Pädagogen unterstützen diese Entwicklung der Kinder mit Angeboten wie Malen, Schneiden, Kleben, Kneten und Puzzeln sowie auch über alltägliche Tätigkeiten wie Anziehen, Umgang mit Besteck, Schütten, Löffeln und Hände waschen.

Umwelt und Natur

Bewusstsein für die Umwelt im ökologischen Sinne zu entwickeln ist heutzutage stärker denn je in den Mittelpunkt gerückt. Voraussetzung dafür ist, sich selbst als Teil der Umwelt wahrzunehmen, Interesse und Liebe für die Umwelt zu entdecken, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen und Kenntnisse über biologische und ökologische Zusammenhänge zu erwerben.

Die Hirschgartenzwerge werden dem gerecht durch Begegnungen mit und in der Natur z. B. über Spaziergänge oder Themen aus dem Erfahrungsbereich der Kinder wie z.B. Ernährung und Gesundheit oder dem Jahreszeitenkreislauf.

Musik und Kunst

KatzengesichtKinder beginnen von sich aus früh zu zeichnen, zu malen, zu formen und sich mit Material auseinander zu setzen, um Gesehenes und Erlebtes nonverbal zu gestalten und zu verarbeiten.

Ästhetisches Lernen im Elementarbereich entwickelt sich spielerisch und knüpft an den konkreten Erfahrungen und Bedürfnissen des Kindes an. Hier können die Kinder tuschen, malen, schneiden, kleben, basteln, weben, flechten, sticken u.v.m.

In diesem Sinne wird auch über Singen, Tanzen und Instrumentalspiel den Kindern die Möglichkeit gegeben, ihre Musikalität zu entdecken und zu entwickeln. Interaktions- und Kommunikationsspiele oder Klanggeschichten sollen ebenso dazu beitragen.

Zusammenarbeit mit den Eltern

Die pädagogische Arbeit des Betreuungsteams umfasst auch die Zusammenarbeit mit den Eltern. Unser Team legt großen Wert darauf im ständigen Austausch mit den Eltern zu stehen und so das Wohlbefinden der Kinder zu gewährleisten. Wann immer Probleme auftauchen oder die Eltern ein Anliegen haben, gibt es die Möglichkeit diese mit dem Team zu besprechen, um im Interesse des Kindes gemeinsame Lösungen zu finden.

Ca. alle 6 Monate oder bei aktuellem Bedarf finden individuelle Eltern- gespräche statt, in denen über die Entwicklung des jeweiligen Kindes im Kindergarten gesprochen wird. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Betreuer/innenteam und Eltern ist für uns grundlegend.

Lebens- und Erfahrungsbereiche

Um die oben genannten Ziele wie Sprache, Motorik, Umwelt und Natur etc. auch verwirklichen zu können, wird die Umgebung so anregend wie möglich gestaltet und durch die Pädagogen so vorbereitet, dass die Kinder individuell in ihrem Tempo und entsprechend ihres Entwicklungsstandes ihre Potentiale entfalten können. Dabei steht die Überschaubarkeit und Schlichtheit des Materials und der Räume sowie die selbständige Tätigkeit im Vordergrund.

Da in der heutigen Zeit immer mehr Kinder in Kleinfamilien aufwachsen ist uns ein Anliegen, die Gruppe altersgemischt zu betreuen. Die Zwerge lernen sich als Gruppenmitglied wahrzunehmen, Konflikte zu bewältigen, Regeln aufzustellen, sich selbst zu organisieren und Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.